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Der Ort

Neuhausen ist ein besonderer Ort im Landkreis Spree-Neiße, unweit der Lausitzmetropole Cottbus beiderseits der Spree gelegen. Viel Charme, alte Gemäuer, gurgelnde Flussarme und ein schattiger Park samt Schloss und Hexenberg prägen das Ortsbild.  Die Neuhausener mögen ihren Ort zwischen weiten Wiesen, Mooren und  ausgedehnten Kiefernwäldern  in denen es sich herrlich träumen lässt. Knapp 400 Menschen leben hier. Das vielfältige Vereinsleben bringt ihnen zusätzliche Lebensqualität. Gut erschlossene Wander- und Radwege entlang der Spree und rund um die einzige Talsperre Brandenburgs (Talsperre Spremberg) bieten auch den Einheimischen Raum für immer wieder neue Entdeckungsreisen. Wirtschaftlich ist die Region traditionell stark vom Kohlebergbau geprägt. Viele der ehemaligen Restlöcher sind inzwischen zu funkelnden Seen rekultiviert.

Im Mittealter verlief auf dem Gebiet des heutigen Neuhausen eine sogenannte Salzstraße, auf der neben dem weißen Gold auch edler Bernstein nach Süden transportiert wurde. In Richtung Norden waren Händler mit Gewürzen und kostbaren Stoffen unterwegs.  Die Salzstraße zog sich längs der Spree auf den etwas höheren Anschwemmungen hin, in etwa auf der Straße in Frauendorf bis Neuhausen, am Bahnhof längs der Gleise, am Dammweg, am Neuhausener Schlossteich vorbei im Bogen zur Schmiede, auf der Straße nach Bräsinchen – alles belegt durch Funde.

Auf dem gefährlichen Weg wurden günstige Stellen als Rastplatz genutzt. Gasthäuser boten gleichzeitig Schutz vor Dieben und Überfällen. So ist auch Bräsinchen entstanden: Mit dem Schutz der Spree nach zwei Seiten und den Schutz bietenden Sümpfen (wie etwa den Schnittgateichen) wuchs eine ansehnliche feste Siedlung. Von Bräsinchen aus wurden freie Flächen längs der Spree nach Norden hin zum Ackerbau genutzt. Bald mussten für die Siedler, Knechte und Mägde, die hier zur Arbeit eingesetzt wurden, feste Behausungen gebaut werden. Die dazu nötigen Herrenhäuser wurden von den Bräsinern die „NEUHAUSEN“ genannt. Für einen durch den zunehmenden Handel notwendig gewordenen Schutz sollten Ritter sorgen. Die aber wurden nicht selten selbst zu Raubrittern, weil sie mehr verbrauchten als andere für sie erarbeiten konnten. Längst war die Kunde von Hexenverbrennungen auch bis ins heutige Neuhausen gedrungen. Diese wurden bewusst ganz groß als öffentliches Schauspiel aufgezogen: zur Abschreckung und die Neugier weckend. Auf diesen Tatsachen basiert auch die Sage vom Hexenberg.

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