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Die Geschichte

„Hexenbergverein“ lautet der inoffizielle Name unseres Vereins. Wieso Hexenbergverein? Dazu muss man wissen, dass es in Neuhausen ein Schloss gibt, samt herrlichem Park. Inmitten der Parklandschaft liegt der Hexenberg, um den sich natürlich eine entsprechende Sage rankt. An besagtem Ort traf sich schon in früheren Jahren die Dorfgemeinschaft zu ihren kulturellen Höhepunkten wie Sonnenwendfeiern oder vom Dorfclub organisierten Parkfesten. Die „Hexe“ wurde zum Symbol dieser Veranstaltungen.

Um diese Tradition zu bewahren und das wunderbare Parkambiente intensiver nutzen zu können gründeten zwölf Enthusiasten am 3. Oktober 2000 den „Hexenbergverein“. Mittlerweile haben sich über das Jahr viele Höhepunkte etabliert.

Zurzeit zählen wir 23 Mitglieder, das jüngste ist 14, das älteste 80 Jahre alt. Ziel des Vereins – so ist es auch in der Satzung verankert – ist die Förderung von Kultur, Kunst, Traditionen, Bildung und Jugendarbeit sowie die Pflege des kulturhistorischen Erbes der Gemeinde Neuhausen.

Die Sage vom Hexenberg

Das neue Schloss war erbaut, Knechte und Mägde schalteten und walteten. Mit der schönsten Magd Rottraut hatte der Schlossherr, Ritter Hannes, ein Verhältnis. Das kam der Schlossherrin zu Ohren. Sie setzte in Umlauf, die schöne Rottraut habe ihren Mann mit bösem Blick behext und sie zwang ihren Gemahl, die hübsche Magd als Hexe verbrennen zu lassen. Der Herr ließ unweit des Schlosses einen Erdhügel aufwerfen, darauf einen Scheiterhaufen errichten und Rottraut, die angebliche Hexe, darauf zur Schau stellen. Am Abend, als der Mond aufstieg und den Park in ein geheimnisvolles Licht tauchte, wurde der Scheiterhaufen entfacht und die Schöne unter den Blicken der gaffenden Menge öffentlich verbrannt. So erzählt es die Sage.

Dieser grauenvolle Platz wurde fortan „Hexenberg“ genannt und von allen gemieden, denn jeder wusste um das Unrecht. So entstanden im Volk Rache- und Geistergeschichten dazu. Diese Geschichten nutzte der der damalige Schlossherr Hannes von Neuhausen in seinem Sinne: Er ließ vom Schloss aus einen Gang bauen, durch den man das Schloss unbemerkt verlassen konnte. Der Gang endete am Hexenberg. Und da es rund um das Schloss noch so manch andere Schöne gab, schlich er manchen Abend und auch manchen Tages zum Schäferstündchen in den Park, ohne dass es jemals bemerkt wurde. Die Alten überlieferten den Namen „Hexenberg“ für diesen Hügel mit dem Buckel. Noch vor gar nicht allzu langer Zeit suchten junge Burschen nach dem Gang, noch heute hat Neuhausen die schönsten Mädchen und Frauen. Die Parkhexe kann also nur eine wunderschöne Frau gewesen sein, an deren Lebenslust wir auch heute anknüpfen.

 

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